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 Die Uni Lübeck berichtet von falscher Behandlung beim unerfüllten Kinderwunsch

Wie das Kinderwunschzentrum am Campus der Universität Lübeck berichtet, scheint die gängige Behandlungspraxis vor dem Beginn der assistierten Reproduktion kurzzeitig die Antibabypille zu verordnen, kontraproduktiv zu sein. Zu diesem Ergebnis kommen die Gynäkologen der Uniklinik Lübeck.

Diese international gängige Praxis um die Behandlung mit einer so künstlich gesteuerten Periode zu beginnen, hat offenbar negative Auswirkungen auf die Schwangerschaftsrate. Das haben Gynäkologen der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein durch sechs randomisierte, kontrollierte Studien mit Daten von insgesamt 1343 Frauen herausgefunden. Georg Griesinger und seine Kollegen zeigen, dass die Chance, schwanger zu werden, nach Vorbehandlung mit oralen Kontrazeptiva um 20 Prozent sinkt.

Weitere Informationen: Uni Lübeck berichtet von falscher Behandlung bei Kinderwunsch 

 
 
 
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