Swissmedic Logo

Swissmedic informiert über Vorsichtsmaßnahmen bei Antibabypille

Swissmedic gibt Entwarnung – empfiehlt aber dennoch bei erhöhten Risikofaktoren eine nicht-hormonelle Verhütung.

Die schweizerische Heilmittelbehörde Swissmedic gibt Entwarnung für Antibabypillen mit dem Wirkstoff Drospirenon. Das Risiko für Frauen, eine venöse Thromboembolie zu bekommen, ist wie bei allen Antibabypillen im ersten Jahr der Einnahme am stärksten erhöht. Zu dem Schluss kommt Swissmedic nach der Auswertung zweier internationaler Studien, die seit Juni dieses Jahres zu kombinierten oralen Kontrazeptiva durchgeführt wurden. Allerdings sollten vor der Verschreibung von Antibabypillen, die den Wirkstoff Drospirenon enthalten und bei den Pillen der so genannten 3. Generation sollten Risikofaktoren von venösen Thromboembolien, wie genetische Veranlagung, Übergewicht und Rauchen, besonders beachtet werden. Liegt ein Risikofaktor vor, empfiehlt Swissmedic eine nicht-hormonelle Verhütungsmethode.

Anlass für die jüngste Diskussion um die Einnahme hormoneller Verhütungsmittel bei jungen Mädchen war der Todesfall einer jungen Frau, die infolge einer Thrombose an einer Lungenembolie gestorben war.

_________________________
Weiterführende Links:
Swissmedic: Risiken der Antybabypille.

Swissmedic entlastet Antibabypille und informiert über Vorsichtsmaßnahmen.

 
 
 
Achtung! Sie verwenden eine veraltete Version des Internet-Explorers, die nicht mehr unterstützt wird.
Bitte laden Sie sich hier einen aktuellen Browser herunter. Vielen Dank.