Die Befruchtung (Empfängnis)
Die Befruchtung, auch als Empfängnis bekannt, beschreibt das Eindringen eines männlichen Spermiums in die weibliche Eizelle und das Verschmelzen des Erbguts beider Keimzellen. Das Wort Empfängnis beruht auf dem veralteten Irrglauben, die Frau würde das Kind vom Mann "empfangen" und dann austragen. Tatsächlich trifft also das Wort Befruchtung den Vorgang genauer. Streng genommen ist die Befruchtung ein längerer Prozess, bei dem viele Spermien versuchen, in die weibliche Eizelle einzudringen.
Nach dem Eisprung wandert die Eizelle vom Eierstock durch den Eileiter in Richtung Gebärmutter. Für eine erfolgreiche Befruchtung müssen die Spermien die Eizelle im Eileiter erreichen. Mit der Befruchtung beginnt die Schwangerschaft. Die befruchtete Eizelle begibt sich in Richtung Gebärmutter und versucht, sich dort in der Schleimhaut einzunisten. Diese relativ beschwerliche Wanderung überstehen nur ungefähr ein Viertel aller befruchteten Eizellen.
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