- Ist Natürliche Familienplanung hilfreich bei unerfülltem Kinderwunsch?
- Lässt sich mit Natürlicher Familienplanung die Chance auf eine Schwangerschaft erhöhen?
- Lässt sich mit Natürlicher Familienplanung eine Schwangerschaft feststellen?
- Lässt sich mit Natürlicher Familienplanung der mögliche Geburtstermin bestimmen?
- Lässt sich mit Natürlicher Familienplanung steuern, ob ein Mädchen, oder ein Junge gezeugt wird?
Lässt sich mit Natürlicher Familienplanung steuern, ob ein Mädchen, oder ein Junge gezeugt wird?
Die richtige Antwort lautet "möglicherweise". Es gibt verschiedene Hypothesen zu dem Thema. Einige berufen sich auf evolutionäre Strukturen. Eine dieser Hypothesen besagt, dass in Zeiten des Mangels weniger männliche Nachkommen gezeugt werden. Daher sollen schlanke Frauen und Männer angeblich eher dazu tendieren, Mädchen zu zeugen. Diese Behauptung gilt als umstritten.
Ähnlich umstritten ist die These des amerikanischen Forschers Dr. Landrum Shettles. Demnach soll der der Zeitpunkt des Geschlechtsverkehrs mitentscheidend sein. Seiner Theorie zufolge sollen die Samenzellen mit X-Chromosom (die weiblichen) länger überleben, die mit Y-Chromosomen (die männlichen) jedoch schneller seien. Daraus abgeleitet sollen Paare, die sich ein Mädchen wünschen, etwa 3 Tage vor dem prognostizierten Eisprung miteinander schlafen. Ist ein Junge gewünscht, sei Geschlechtsverkehr am Tag des Eisprungs sowie am Tag danach empfehlenswert.
Auch die Annahme unterschiedlicher Lebensdauer und Geschwindigkeiten bei Eizellen wird von vielen Frauenärzten und Fruchtbarkeitsspezialisten angezweifelt.
Laut Prof. Dr. med. Freundl ergibt sich bei Beachtung dieser Ratschläge statistisch gesehen eine Chancenverbesserung von etwa 10 %, die Thesen von Dr. Landrum Shettles sind damit jedoch nicht belegt.
Da die Berechnung möglich ist und einige Paare mit Kinderwunsch darüber informiert werden möchten, ist diese Anzeige bei myona optional möglich.
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