- Was ist Natürliche Familienplanung (NFP)?
- Was sind die Grundlagen natürlicher Familienplanung?
- Wie funktionieren Temperaturmethode und symptothermale Methode?
- Wie viele Zyklen müssen eingegeben werden, bevor eine Prognose möglich ist?
- Kann Natürliche Familienplanung auch bei Schichtdienst angewendet werden?
- Muss die Temperatur jeden Tag gemessen werden?
- Muss die Temperatur immer zur exakt gleichen Zeit gemessen werden?
- Was ist das Zervix-Sekret?
- Eignen sich symptothermale und Temperatur Methode auch für junge Mädchen und Frauen?
- Welche Vorteile bietet Natürliche Familienplanung?
- Welche Nachteile hat Natürliche Familienplanung?
- Kann eine Frau den Eisprung spüren?
Was sind die Grundlagen natürlicher Familienplanung?
Die Grundlage natürlicher Familienplanung ist die Bestimmung der fruchtbaren und nicht fruchtbaren Tage im Zyklus der Frau anhand der Beobachtung bestimmter Körperzeichen.
Eine Frau ist innerhalb ihres Zyklus nur 12 bis 18 Stunden nach dem Eisprung fruchtbar. Die männlichen Spermien können in Muttermund und Gebärmutter jedoch 3 bis 5 Tage überleben, daher ergibt sich eine tatsächlich fruchtbare Phase von 5 bis 7 Tagen.

Mit der Bestimmung des Eisprungs der Frau kann diese kurze Phase der Fruchtbarkeit genau eingegrenzt werden. Dies macht sich die natürliche Familienplanung zu Nutze.
Je nach Methode (Temperatur- und Symptothermalmethode) lässt sich der mögliche Eisprung auf rund 2 Tage genau feststellen, womit also 7 bis 9 Tage als empfänglich angenommen werden müssen. Basierend auf diesen Werten und Berechnungen kann so für den nächsten Zyklus die empfängliche und hoch empfängliche Zeit prognostiziert werden.
Ist eine Schwangerschaft gewünscht, sollten die empfänglichen Tage für den Geschlechtsverkehr genutzt werden.
Soll natürlich verhütet werden, so muss in der empfänglichen Zeit der Geschlechtsverkehr entweder vermieden werden oder es müssen alternative, hormonfreie Verhütungsmittel wie Kondom, Diaphragma verwendet werden. In diesem Fall ist die Sicherheit immer nur so hoch, wie das jeweilige alternative Verhütungsmittel.
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