- Was ist Natürliche Familienplanung (NFP)?
- Was sind die Grundlagen natürlicher Familienplanung?
- Wie funktionieren Temperaturmethode und symptothermale Methode?
- Wie viele Zyklen müssen eingegeben werden, bevor eine Prognose möglich ist?
- Kann Natürliche Familienplanung auch bei Schichtdienst angewendet werden?
- Muss die Temperatur jeden Tag gemessen werden?
- Muss die Temperatur immer zur exakt gleichen Zeit gemessen werden?
- Was ist das Zervix-Sekret?
- Eignen sich symptothermale und Temperatur Methode auch für junge Mädchen und Frauen?
- Welche Vorteile bietet Natürliche Familienplanung?
- Welche Nachteile hat Natürliche Familienplanung?
- Kann eine Frau den Eisprung spüren?
Wie funktionieren die Temperaturmethode und symptothermale Methode?
Durch verlässliche Analysen bestimmter Körperzeichen und statistischer Auswertungen zur Bestimmung der fruchtbaren Tage.
Die Temperaturmethode und symptothermale Methode machen sich zu Nutze, dass kurz nach dem Eisprung die so genannte Basaltemperatur sehr verlässlich um ca. 0,2 Grad Celsius steigt. Zur Erklärung: Im täglichen Rhythmus unterliegt der menschliche Körper periodischen Temperaturschwankungen. Während des Schlafens stellt sich ein Minimum - die Basis - ein, das Basaltemperatur genannt wird. In der Praxis wird die Aufwachtemperatur als Basaltemperatur bezeichnet.

Diese Temperatursteigerung hängt mit dem Hormon zusammen, das den Eisprung auslöst. Wird diese spezifische Temperatursteigerung festgestellt, kann der Eisprung relativ genau erkannt werden. Bei der sympthothermalen Methode wird zusätzlich zur Temperatur, als ergänzender Indikator für die Fruchtbarkeit, noch die Konsistenz des Zervix-Sekrets* beobachtet.
Die Konsistenz des natürlichen Zervix-Sekrets wird an den fruchtbaren Tagen flüssig. An den nicht empfänglichen Tagen ist das Sekret zähflüssig bis fest und dient als natürliche Barriere zum Schutz der Gebärmutter vor Spermien und Bakterien. Im flüssigen Zustand erhalten die Spermien hingegen optimale Bedingungen um zu überleben und bis zur Eizelle im Eileiter vorzudringen.
Daher ist flüssiges Zervix-Sekret ein Hinweis auf den nahenden Eisprung und es muss davon ausgegangen werden, dass Spermien überleben und die erst später befruchtungsfähige Eizelle noch erreichen könnten.
Basierend auf Auswertungen dieser Beobachtungen kann die fruchtbare und hoch fruchtbare Zeit erkannt und berechnet werden.
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* siehe auch:
Was ist das Zervix-Sekret?
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